Start Fußball Historie Saison 2013/ 2014 1. Mannschaft 2014

1. Mannschaft 2014

1. Mannschaft 2013/14


Hintere Reihe, von links: Christoph Ungewitter, Frederic Kollmeier, Eduard Vorat, Jeffrey Johannesmann, Thomas Grewe, Patrick Michel, Silas Morgenroth, Marcjan Luszczyk, Daniel Kesegi; mittlere Reihe: stellv. Fußball-Obmann Philip Ortgies, Betreuer Malte Mehler, Mathis Kämper, Orhan Ece, Colin Payne, Marvin Morgenroth, Hakan Bayer, Trainer Hüseyin Geceli, Trainer Pascal Hofbüker; vorne: Dirk Fleischer, Vedat Keles, Sören Scheffler, Jona Feldgen, Necati Dadandi, Benjamin Lindemann, Jan-Philipp Itzek, Gökay San, Chris Heidemann. Es fehlt Filip Dragic. Foto: Wolfgang Rudolf

 

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Aktueller Spieltag der Serie


Tabelle

 

Bezirksliga-Saisonfazit SV Häger I  2013/14

Hand aufs Herz! Gehofft hatte man es insgeheim schon, aber dass am Ende der Spielzeit 2013/14 vor  Hägers I. Mannschaft keine Bezirksliga-Bestmarke mehr sicher war, bis das sportlich beste Ergebnis der Vereinsgeschichte feststand, konnte man in dieser Form wohl kaum erwarten.

Häger wurde erstmals in die Staffel 1 eingestuft und musste in schöner Regelmäßigkeit das NAVI zu Rate ziehen, um vorher noch nie bespielte Sportplätze zu finden. Aber schon die beiden Auftaktsiege gegen Theesen II und in Minden ließen aufhorchen und so entwickelte sich innerhalb der Mannschaft ein gesundes Maß an Dynamik und Selbstbewusstsein, dass sie durch die gesamte Saison zu tragen schien.

Im Folgenden auszugsweise ein paar Superlative (mehr davon unter Statistik): Erstaunlicherweise holte Häger alle 50 Punkte gegen die 12 Teams, die am Ende in der Tabelle unter uns standen. 50 Punkte in 24 Spielen , d.h. 50 von 72 Punkten , das ist ein Schnitt von 2,083 Punkten/Match. In den beiden letzten Spielzeiten in der Bezirksliga hatte man 24 (2009/10) bzw. 23 (2002/03) Zähler geholt, diese 24 Punkte hatten wir in der abgelaufenen Serie bereits nach dem 17. Spieltag…

Häger hatte zu keiner Phase der Saison irgendwas mit der Abstiegszone zu tun, lediglich einmal(!), nach dem 15. Spieltag, stand man auf Platz 10, also in der unteren Tabellenhälfte. Der Abstand zum ersten Abstiegsplatz betrug permanent mindestens 3 Punkte.

Ihrem Ruf als torreiche Liga wurde diese Bezirksligastaffel übrigens vollauf gerecht, und unser Team schoß den Vogel ab. 157 Tore fielen in den 34 Partien mit Hägeraner Beteiligung, das ist tatsächlich der Höchstwert aller 18 Mannschaften. In nicht weniger als 11 Spielen fielen 6 oder mehr Treffer, sehr attraktiv für die nicht selten zahlreichen Besucher am Platz. Die 83 Saisontore, selbstredend Rekord, verteilten sich auf nicht weniger als 17 HSV-Akteure.

Dabei wurde unser Team von einer sich über die gesamte Saison hinziehende Verletzungsmisere heimgesucht, von der oft genug als unverzichtbar geltende Leistungsträger mitunter langfristig betroffen waren. Aber Coach Pascal Hofbüker machte aus der Not eine Tugend und zauberte Alternativen personeller wie taktischer Art aus dem Hut , mit denen er die Hägeraner Expertenschaft ein ums andere Mal verblüffte. Oft hörte man vor dem Spiel am Platz die Einschätzung: „mit der Aufstellung? Kann man nicht gewinnen!“ Konnte man aber doch…Diese tolle Leistung, basierend auf einer ausgeprägten mannschaftlichen Geschlossenheit, stand auf einem breiten Fundament, zu dem auch Jungs aus der „2. Reihe“ beigetragen haben, die ihr Leistungslevel deutlicher als erwartet gesteigert haben. Aber auch abseits des Platzes zeigte sich unsere Erste als vorbildliche Einheit, das beweisen gemeinsame Aktionen wie der Hüttenbau und die Renovierung der Kabinen.

Rosige Aussichten also für die Zukunft der HSV-Seniorenfußballer, die tatsächlich irgendwie Appetit auf mehr machen, soweit das für unseren kleinen, aber feinen Verein möglich ist.

Einen schönen Sommer wünscht

Euer Rüdiger Härtel

 

Bezirksliga: SV Häger - SpVgg. Union Varl  3:2 (1:1) 

Was ein beschauliches Saisonfinale im Oberwelland-Park werden sollte, geriet nochmal zum großen Spektakel. Gleich drei Busladungen setzten sich vom Varler Gasthof "Zum Goldenen Hecht" in Bewegung, um das abstiegsbedrohte Team beim Gastspiel gegen unsere Erste zu unterstützen, aber Häger zeigte sich vor ca. 150 Fans davon wenig beeindruckt. Eine Viertelstunde lang sah man ein ausgeglichenes Match, dann rettete Hüseyin Geceli nach einem indirektem Freistoß für Varl nach "Rückpassvergehen" von Keeper Lindemann auf der Linie, ehe Varl sogar in Führung ging. Ein weiter Einwurf gelang nach Kopfballverlängerung zu Union-Stürmer Lange, der die Kugel ins Netz drückte. Von diesem Moment an spielte nur noch ein Team, und das war unser HSV. Zwangsläufig fiel 10 Minuten später der Ausgleich. Über Hägers starke rechte Seite kam der Ball zu Geceli. der noch zwei Gegenspieler umkurvte und aus sechs Metern plaziert zum 1:1 abschloß. Jetzt merkte man den Gästen deutlich an, worum es für sie ging. Während unser Team spielerisch absolut überzeugen konnte und vom starken, vor dem Spiel genau wie Vedat Keles verabschiedeten Heiko Lex angetrieben, das Match diktierte, verlor Varl jegliches Konzept und bediente sich stattdessen der rustikalen Gangart, der nach 40 Minuten Hüseyin Geceli verletzungsbedingt nach üblem Tritt zum Opfer fiel. Nach dem Wechsel wenig Änderung. Häger weiter tonangebend, und dann auch erfolgreich. Freistoß Lex, der Torwart läßt nach vorne abprallen und Orhan Ece hat keine Mühe, einzunetzen. Als dann der erneut im Angriff operierende Thomas Grewe erhöhte und wenig später auch Itzek traf, schien alles klar zu sein, aber diesen Treffer erkannte der Schiri wegen einer Abseitsstellung nicht an, und Varl witterte nochmal Morgenluft, zumal sich permanent Hägeraner Spieler in Behandlung begeben mußten. Das war Schwerstarbeit für die Medizinische Abteilung, sprich Malte Mehler und sein Eisspray. Zum Glück stieg nun Keeper Benni Lindemann zum Fels in der Brandung auf, warf sich mehrfach in aus kürzester Distanz abgefeuerte Bälle und ließ nur noch einen Gegentreffer durch Spreen zu (84.).  Beim Schlußpfiff jubelten dann alle. Ein gut aufgelegtes Hägeraner Team knackte die 50-Punkte-Marke und die schwachen Gäste hatten aufgrund der übrigen Ergebnisse den Klassenerhalt geschafft, beides gleichermaßen sensationell.

Alles Weitere an Zahlen und Daten zu dieser überragenden Saison wird dann in Kürze unter "Statistik" nachzulesen sein.

Häger spielte mit: Lindemann; Michel, Bayer, Kollmeier, Kesegi; Lex, Itzek (76. Keles), San (69. Vorat), Ece, Grewe; Geceli (40. Johannesmann)

Tore: 0:1 Lange (16.), 1:1 Geceli (26.), 2:1 Ece (50.), 3:1 Grewe (64.), 3:2 Spreen (84.)

 

Bezirksliga: SV Hausberge - SV Häger  2:5 (1:4)  

Vorletzter Spieltag und Auswärtsspiel beim abgeschlagenen Schlußlicht - "Zeit für Experimente" dachte sich Hägers Coach Calli Hofbüker, entschied sich für eine überfallartige Kontertaktik und beorderte seine flottesten Akteure in die Spitze. Das erwies sich als Volltreffer, denn Orhan Ece und Thomas Grewe setzten die Vorgabe nahezu perfekt um und ließen bereits zur Pause keine Zweifel am Ausgang der Partie. Positiv zudem die wiedererlangte Treffsicherheit von Goalgetter Hüseyin Geceli und das Comeback von Freddy Kollmeier, der gleich einen Assist verbuchen durfte. Mit dem 6. Auswärtssieg schaffte es Häger damit auch in der Fremde, in über der Hälfte aller Matches zu punkten (6S-3U-8N), ein weiteres Highlight einer glanzvollen Saison. Aber auch tragische Kunde wurde aus Hausberge übermittelt und trug sich zu am Spielfeldrand, als ein treuer Hägeraner Edelfan im besten Alter vom, ähnlich wie das Heimteam, überforderten Platzkassierer in die Kategorie "Altersgeldempfänger" versenkt wurde. Es blieb zum Glück der einzige Niederschlag an diesem Nachmittag unterhalb des Kaiser-Wilhelm-Denkmals.

Häger spielte mit: Lindemann; Kesegi, Hofbüker (33. Kollmeier), Bayer, Michel; Vorat, Lex (55. Johannesmann), San (55. Itzek), Geceli; Ece, Grewe.

Tore: 0:1, 0:2 Ece ( 8.,17.), 1:2 (26.), 1:3 San (44.), 1:4 Geceli (45.), 2:4 (62.), 2:5 Geceli (77.)

Bes. Vorkommnis: Rot für Peußner (Hausberge, 85.)

 

Bezirksliga: SV Häger - TuS Bruchmühlen  3:3 (1:0)  

Eine Stunde lang deutete nichts daraufhin, dass Häger gegen die abstiegsbedrohten Gäste mit weniger als drei Punkten aus dem Match gehen würde. Zu deutlich war die Überlegenheit unseres Teams, was sich nach und nach auch im Ergebnis wiederspiegelte. Orhan Ece besorgte nach Michel-Flanke die Führung (17.), die Calli Hofbüker und Edu Vorat nach dem Wechsel mit schönen Toren ausbauten. Nach 65 Minuten dann der Knackpunkt. Zunächst verkürzte Bruchmühlen per Strafstoß nach Vorat-Foul, und dann verlor unser Team nach einer Trinkpause vollends den Faden. Der Gegner wurde immer mutiger und kam durch zwei Treffer in der Schlußphase tatsächlich noch zum nie für möglich gehaltenen Punktgewinn, worauf es der heimischen Anhängerschaft die Sprache verschlug...Jetzt ist Wiedergutmachung angesagt, am kommenden Sonntag gehts zum Letzten Hausberge, das letzte Heimspiel ist dann bereits am Freitag(!), 6.6.2014 um 19.30 Uhr gegen Union Varl.

Häger spielte mit: Lindemann; Kesegi, Grewe, Bayer, Michel; Geceli, Ece (65. Keles), Lex, Hofbüker (54. Vorat), San (65. M. Morgenroth); Payne.

Tore: 1:0 Ece (17.), 2:0 Hofbüker (49.), 3:0 Vorat (58.), 3:1 Rentz (65., FE), 3:2 Schneider (81.), 3:3 Meyer (90.+2)

 

Bezirksliga: Pr. Espelkamp II - SV Häger  0:8 (0:4)  

Mit dem höchsten Bezirksligasieg der Vereinsgeschichte beseitigte unsere Erste letzte, theoretische Zweifel an der Klassenzugehörigkeit in der kommenden Saison. Dabei traf man allerdings auf einen "Gegner", der lediglich mit neun(!) Mann antrat, von denen sich zwischendurch der ein oder andere zwecks Flüssigkeitsaufnahme tatsächlich an den Bierstand verabschiedete, wie aus sicherer Quelle übermittelt wurde. So konnte sich gleich sieben HSVer in die Torschützenliste eintragen und Hägers Keeper Benni Lindemann spielte erstmals "zuNull".

Häger spielte mit: Lindemann; M. Morgenroth, Grewe, Bayer, Michel; Vorat, Geceli, Ece, Itzek, Hofbüker (46.); San.

Tore: 0:1 Hofbüker (15.), 0:2 Vorat (17.), 0:3 Itzek (34.), 0:4 Geceli (36.), 0:5 San (68.), 0:6 Geceli (76.), 0:7 Ece (83.), 0:8 Michel (86.)

 

Bezirksliga: SV Häger - Preußen Espelkamp  2:5 (1:3)  

Im Gegensatz zur Vorwoche präsentierte sich unsere Erste beim Gastspiel des Tabellenvierten in ganz schwacher Verfassung und verlor auch in dieser Höhe vollkommen verdient, wenn auch die Witterungsbedingungen ob einer steifen Brise vom Teuto kommend eher widrig waren. Häger begann gegen den Wind und offenbarte bereits in der Anfangsphase unerklärliche Fahrlässigkeiten in der Defensive, die die soliden Gäste erstmals nach einer Viertelstunde im Anschluß an eine kurz ausgeführte Ecke nutzten. Sechs Minuten später folgte der nächste Wirkungstreffer, als Hakan Bayer und Calli Hofbüker die Kugel zentral vertändelten, in der Folge foulte Erstgenannter seinen Kontrahenten im "Raum". Der anschließende Elfer war für Espelkamps Harutjunjan Formsache zum 0:2. Jetzt schien unser Team zu erwachen, kam besser ins Spiel und konnte folgerichtig durch Heiko Lex per wunderbar um die Mauer geschnippeltem Freistoß verkürzen, aber die Preußen stellten noch vor der Pause den alten Abstand per Kopf durch Daniel Fritz wieder her. Nach der Pause sollte es mit Rückenwind besser werden, aber das erwies sich schnell als Trugschluß. Zwar traf Patrick Michel bezeichnenderweise erneut mit Freistoß die Latte (51.), aber dann machte wieder Harutjunjan aufkeimende Hägeraner Hoffnungen mit seinem zweiten Treffer zum 1:4 endgültig zunichte. Im weiteren Verlauf verhinderten HSV-Keeper Lindemann und Espelkamps Unvermögen bei Kontern weitere Gegentreffer, ehe Colin Payne mit einem der ganz seltenen, gelungenen Angriffszüge zum 2:4 abschwächen konnte (77.). Symptomatisch für die ganze Partie der letzte Gegentreffer: Freistoß für Häger, die komplette Abwehr rückt auf, aber die Kugel wird dem Gegner kurz auf 10 Meter in die Füße gespielt und zwei Preußen laufen mutterseelenallein auf den chancenlosen HSV-Tormann zu, um sicher einzulochen. Die wenigen, getreuen Fans waren da schon längst fassungslos...Häger blieb seiner Serie treu, gegen höherplazierte Teams nichts zu ernten, aber in den restlichen vier Partien warten nur noch Kellerkinder...

Häger spielte mit: Lindemann; Kesegi, Hofbüker, Bayer, Michel; Lex, Vorat (29. Geceli), Grewe (62. Payne), Ece (64. Itzek), Krüger; San.

Tore: 0:1 Kreienbrock (15.), 0:2 Harutjunjan (21., FE), 1:2 Lex (32.), 1:3 Fritz (41.), 1:4 Harutjunjan (57.), 2:4 Payne (77.), 2:5 Manske (86.)


 

Bezirksliga: VfL Holsen - SV Häger  2:1 (1:1)  

Auch im 9. Anlauf gelang es Häger in dieser Saison nicht, gegen ein Team aus den momentanen Top Five wenigstens einen Zähler zu ergattern. Aber selten war man näher dran als beim Tabellenzweiten aus Holsen. Fünf Minuten vor Schluß ging Häger durch einen schwer abseitsverdächtigen Treffer k.o., vorher hatte Heiko Lex den Rückstand aus Minute 34 nur 180 Sekunden später per Freistoß egalisiert. Häger überzeugte auf ganzer Linie, und lediglich eine bessere Chancenverwertung verhinderte einen absolut verdienten Punktgewinn und damit das Ende der bereits oben angesprochenen Serie. Die letzte Chance dazu besteht beim Match am kommenden Sonntag, wenn der Tabellenvierte Preußen Espelkamp seine Visitenkarte im Oberwelland-Park abgibt. Mehr dazu unter Statistik.

Häger spielte mit: Lindemann; M. Morgenroth (70. Kesegi), Hofbüker, Grewe, Michel; Lex, Vorat, Geceli, Itzek, San (77. Payne); S. Morgenroth.

Tore: 1:0 (34.), 1:1 Lex (37.), 2:1 (85.)


 

Bezirksliga: SV Häger - BV Stift Quernheim  1:2 (0:0) 

Über eine Stunde lang deutete nichts darauf hin, daß unsere Erste beim Spiel gegen den Tabellenfünften als Verlierer vom Platz gehen könnte. Nach einer starken ersten Halbzeit mit einem deutlichen Plus an Ballbesitz brachte Gökay San Häger nach Vorarbeit des agilen Silas Morgenroth mit strammem 12-Meter-Schuß in Führung (52.). Dann aber wurde die Wichtigkeit von Abwehrstratege Hakan Bayer im HSV-Deckungsverband noch deutlicher als ohnehin schon bekannt. Sein verletzungsbedingtes Ausscheiden erforderte Umstellungen und erzeugte Unsicherheiten, die die bis dahin harmlosen Gäste zum Ausgleich nutzten. Trotzdem wäre der Punktgewinn dicke möglich gewesen, wenn nicht Jeff Johannesmann zwei Minuten vor Schluß ein folgenschwerer Faußpas unterlaufen wäre, als er in der Vorwärtsbewegung einen Fehlpaß fabrizierte. Quernheim nutzte das zum schmeichelhaften Siegtreffer und hinterließ eine frustrierte Heimmannschaft, die auch in diesem Spiel ihre Fähigkeiten gegen höher plazierte Teams in der Tabelle eindrucksvoll bewies.

Häger spielte mit: Lindemann; M. Morgenroth, Bayer (65. Vorat) Hofbüker, Grewe (57. Michel); Lex, Ece, Johannesmann, San, Preuß (46. Krüger), S. Morgenroth.

Tore: 1:0 San (52.), 1:1 Fahrnow (75.), 1:2 Sandal (88.)


 

Bezirksliga: BV Werther - SV Häger  4:3 (3:0)  

Endlich war es soweit: hochbrisante Derby-Zeit am Wertherberg...aber man traute seinen Augen nicht. Häger spielte eine Halbzeit lang wie auf einer Sportwerbewoche und konnte froh sein, beim Wechsel nicht noch höher zurückzuliegen. Hinzu kam ein gebrauchter Tag für HSV-Keeper Benni Lindemann, denn sowohl das 1:0 für den BV durch Bresser nach 81 Sekunden als auch das 2:0 durch Pohl (30.) resultierten aus "abgerutschten" Flankenversuchen, bei denen er sehr unglücklich agierte. Nach vorne ging bei Häger nichts außer einer Halbchance für den lange verletzten Hüseyin Geceli (20.) und einen Verzweifllungsweitschuß von Thomas Grewe über den BV-Kasten (44.). Nach einer halben Stunde kam Ece für Itzek, aber dann fiel bereits das 3:0 gegen uns nach einer Ecke durch den ungedeckten Faller per Drehschuß aus 10 Metern. Früh stand Werther zum Wiederanpfiff auf dem Platz, länger dauerte es bei Häger, und niemand hätte sich gewundert, wenn sie gar nicht wiedergekommen wären. Doch unsere Jungs kamen wieder...und wie! Heiko Lex ersetzte den blassen Gökay San, aber erstmal eine weitere Schrecksekunde für Hägers Abwehr, als Kesegi auf der Linie nach einer BV-Ecke rettete (47.). Dann aber spielte nur noch eine Mannschaft. Häger gegen Torwart Nestmann hieß das Duell in der 2. Halbzeit. Nach einer Stunde flankt Krüger auf Lex, und der Wertheraner Torwart boxt den Kopfball mit einer Faust über die Latte. Vier Minuten später scheitert Calli Hofbüker aus 7 Metern, ehe Heiko Lex einen 18-Meter-Freistoß aus zentraler Position zum 1:3 versenkt. Nur 5 Minuten später glasklarer Elfer nach Foul an Ece. Wieder steht Lex bereit, visiert wuchtig das Dreieck an und Nestmann hält mit unglaublicher Parade! Das wars, dachten alle, zumal nach Vorat-Patzer und erneut unglücklicher Aktion von TW Lindemann Dennis Bresser mit dem 4:1 alles klar gemacht zu haben schien (77.). Dann wieder Lex mit herrlichem Distansschuß, der Keeper lenkt den Ball an den Pfosten, aber Geceli staubt ab zum 2:4, da waren noch zehn Minuten auf der Uhr. Dann wirft Häger alles nach vorne, aber von den folgenden drei (!) Kopfballchancen von Hakan Bayer ist leider nur eine drin (90.), zu mehr sollte es nicht mehr reichen. Häger brachte sich durch eine indiskutable erste Halbzeit um mehr, und keiner der zahlreichen Zuschauer hätte zur Pause geglaubt, daß Werthers Keeper noch zum "Man of the Match" avancieren sollte.

Häger spielte mit: Lindemann; Michel, Vorat (87. Payne), Bayer, Grewe; Kesegi, Hofbüker, Krüger, Itzek (32. Ece), San (46. Lex); Geceli.

Tore: 1:0 Bresser ( 2.), 2:0 Pohl (30.), 3:0 Faller (33.), 3:1 Lex (64.), 4:1 Bresser (77.), 4:2 Geceli (80.), 4:3 Bayer (90.)

Bes. Vorkommnis: Nestmann hält Foulelfmeter von Lex (69.)


 

Bezirksliga: SVKT - SV Häger 2:3 (2:2)  

Häger spielte mit: Lindemann; Kesegi, Bayer, Grewe, Michel; Vorat, Lex, San (70. Preuß), Hofbüker, Itzek (75. S. Morgenroth); Payne (79. Geceli)

Tore: 1:0 Horstmann (15.), 1:1 Itzek (25.), 2:1 Finger (33.), 2:2 Itzek (36.), 2:3 Lex (86., Foulelfmeter)

Bes. Vorkommnis: Rot für Kappellmann (SVKT, (90.))

 

Bezirksliga: SV Häger - SC Vlotho  1:2 (1:0)  

In einem ausgeglichenen Match der beiden Tabellennachbarn ( 6. gegen 7.) dominierten über die gesamte Spielzeit die beiden Defensivreihen, die ihren stürmenden Widersachern arg zusetzten und die Summe an Chancen für den jeweiligen Gegner fast auf ein Minimum reduzierten. Häger begann sehr konzentriert und kam schon nach 14 Minuten zur Führung. Eine vom Winde verwehte, hohe Michel-Flanke berechnet Colin Paynes Gegenspieler falsch, und der HSV-Sturmtank bedankt sich per Volleyschuß aus acht Metern in die Maschen. Danach tut sich wenig. Hägers Keeper muß erstmals in der 26. Minute eingreifen, aber er pariert einen 13-Meter-Schuß nach Ungewitter-Patzer. Sechs Minuten später kommt Colin Payne nach Michel-Solo an die Kugel, die er aber aus guter Position deutlich über den SC-Kasten jagt. Das wars auch schon aus Halbzeit eins. Neun Minuten nach dem Wechsel ein Freistoß für Vlotho von halbrechts. SV-Keeper Lindemann kommt zu spät raus und Gäste-Abwehrrecke Benjamin Külbel verlängert den Ball per Kopf in Hägers Kasten. Danach weiterhin wenig Offensivfeuer beiderseits bis zur 68. Minute. Nach einer San-Ecke kommt der Ball einen halben Meter vor dem Tor zu Edu Vorat, der aber leider die Orientierung verliert und die Szene eher klärt, als sie zu nutzen. Auch Vlotho bekommt noch eine Chance, doch ein Gästeakteur schießt wieder nach Eckball das Spielgerät aus fünf Metern sieben Meter drüber. Jetzt belauerte man sich nur noch auf den entscheidenen Fehler, und dann machte ihn unsere Erste. Notbremse von Jeff Johannesmann bei einem Konter unmittelbar an der Strafraumgrenze, und der gute Schiri zückt Rot. Beim anschließenden Freistoß erkennt der Referee zum Glück eine Abseitsposition nach dem von Lindemann abgewehrten Schuß, aber drei Minuten später gestattet Häger jetzt ungeordnet den Gästen in Unterzahl per Konter den entscheidenden Treffer. Vlothos Kramer umkurvt noch Hägers Torwart und verwandelt ohne Mühe. Zwar kommt danach noch die gesamte HSV-Sturmpower von der Bank ins Spiel, aber der Ausgleich gelingt nicht mehr. Immerhin lichtet sich allmählich das Hägeraner Lazarett, sodaß diese vermeidbare Niederlage nicht allzuviel anrichten sollte.

Häger spielte mit: Lindemann; M. Morgenroth, Ungewitter, Bayer, Michel; Hofbücker, Vorat (83. Keles), Grewe (79. Kollmeier), San (83. Geceli), Johannesmann; Payne.

Tore: 1:0 Payne (14. ), 1:1 Külbel (54.), 1:2 Kramer (82.)

 

Bezirksliga: TuS Lahde/Quetzen -SV Häger 3:4 (2:2)  

Häger spielte mit: Lindemann; M. Morgenroth, Bayer, Grewe, Michel; Vorat, Payne, Johannesmann, San, Preuß (77. Itzek); Krüger.

Tore: 1:0 Grünewald ( 3.), 1:1 Vorat (17.), 2:1 Dick (45.), 2:2 Krüger (45.+1), 2:3 Vorat (52.), 2:4 Bayer (79.), 3:4 Dick (90.+1)

 

Bezirksliga: SV Häger - TuS Lohe  4:3 (2:2)  

Bei diesem Match der Tabellennachbarn waren Fußballfeinschmecker fehl am Platz. Stattdessen wurde rustikale, teilweise unappetitliche Hausmannskost serviert, dazu gabs einen Cocktailmix, der zum Glück am Ende nur unser Team berauschte, mit diversen Zutaten: dreimal wechselte die Führung, der Gästeblock trug Vereinsbrillen aus Panzerglas, der Schiri beendete die Suche nach Linie und Überblick bereits kurz nach dem Anpfiff und Slapstick durfte auch nicht fehlen. Aber der Reihe nach. Die Anfangsphase ließ schon wenig Gutes erahnen. Nach 5 Minuten fällt Christoph Ungewitter frei vorm Tor der Ball vor die Füße und "Unge" schiebt ein. Allerdings bezwingt er den eigenen Keeper, denn Debütant Benni Lindemann tritt wuchtig über den zurückgespielten Ball. Dann muß Häger schon wechseln (11.), Payne kommt für den verletzten Silas Morgenroth. Der Joker steht bereits sieben Minuten später goldrichtig und plaziert einen Kopfball nach San-Flanke unhaltbar im Gästekasten. In der Folgezeit wirkt Hägers Abwehr nicht immer sattelfest, Keeper Lindemann rettet im 1 gegen 1 gegen einen Gästestürmer (20.). Die erste HSV-Führung resultiert aus einem Konter, den Youngster Julian Preuß cool abschließt, nachdem er auch noch Gästekeeper Engelke umkurvt hat. Sieben Minuten vor der Pause will Schiri Ilendemli dann ein Handspiel von Calli Hofbüker im Raum erkannt haben und pfeift erstmals Elfer, TuS-Stürmer Hejilek verwandelt souverän. In der 45. Minute noch Glück für unsere Erste, als ein Loher Kopfball an der Querlatte landete. Dann ist Halbzeit und Häger bringt Jeff Johannesmann für Itzek, und der "Fighting Spirit" vom Ex-Haller wird jetzt dringend benötigt. Das Spiel wird immer hektischer und nickeliger, forciert vor allem vom ständigen Geschrei von Gästetrainer Hinkelmann, der die Nerven des HSV-Anhangs übel strapazierte. Unfaßbar, daß der oftmals provozierte Colin Payne seinen am Boden liegenden Gegenspieler mit Stollen besteigt und dreimal "umrührt", dafür beläßt der Referee es bei einer Ermahnung, deren Wirkung kaum fünf Sekunden später schon verpufft ist. Nun geht wieder Lohe in Führung (71.), aber Hägers Antwort folgt postwendend. Flanke Michel, Kopfball Krüger und es steht 3:3. In der 88. Minute ist Gökay San frei durch, aber er schiebt die Kugel nicht nur am Torwart sonder auch hauchdünn am Kasten vorbei. In der Nachspielzeit fällt die Entscheidung, als auch Häger seinen Elfer nach Foul an Krüger bekommt. Gökay San übernimmt die Verantwortung und zittert ihn rein, sehr zum Unmut des schwer erträglichen Loher Anhangs. Egal, mit dem verdienten vierten Heimsieg in Folge hält unser Team seinen Vorsprung nach unten, übrigens hat nur Spitzenreiter Kirchlengern zuhause mehr Tore geschossen als wir.

Häger spielte mit:Lindemann; Kesegi, Ungewitter, Bayer, Michel; Hofbücker, Krüger, Preuß (80. Grewe), San, Itzek (46. Johannesmann); S. Morgenroth (11. Payne).

Tore: 0:1 Ungewitter ( 5., Eigentor), 1:1 Payne (18.), 2:1 Preuß (29.), 2:2 Hejilek (38., HE), 2:3 Hejilek (71.), 3:3 Krüger (72.), 4:3 San (90+1., FE)

 

Bezirksliga: TuS Jöllenbeck -SV Häger 1:0 (1:0)

Häger spielte mit: Feldgen; M. Morgenroth (46. Kesegi), Ungewitter, Bayer (46. Ece), Michel; Vorat, Payne, Johannesmann, San (83. Preuß), S. Morgenroth; Krüger.

Tor: 1:0 Ars (16.)

Bes. Vorkomnisse: Rote Karte für Ece (Häger) sowie Dittmar und Karabas (beide Jöllenbeck) jeweils in der 90. Minute.

 

Bezirksliga: SV Häger - TuS Tengern II  4:1 (0:1)  

Bei herrlichem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen sahen die Fans Im OWP zwei Halbzeiten, wie sie unterschiedlicher kaum sein konnten. In Hälfte Eins spielte Häger einfallslos und ohne Mumm, man agierte vornehmlich mit langen Bällen, die aber regelmäßig unerreichbar im Off landeten. Bereits nach sieben Minuten hatte der Gast sich problemlos durch Hägers Strafraum kombiniert und Gästestürmer Hartmann konnte mühelos aus sieben Metern vollstrecken. In der Folgezeit kam Tengerns Reserve mehrmals gefährlich vor den Kasten von Dragic-Vertreter Jona Feldgen, glücklicherweise aber ohne weitere Folgen. Erst nach 43 Minuten die erste nennenswerte Offensivaktion unserer Ersten, als Itzek einen Kopfball einen Meter nebens Gehäuse setzte, und in der Nachspielzeit scheiterte der selbe Spieler zweimal in aussichtsreiher Position an Gästekeeper Lömker. Das machte etwas Mut für die zweite Halbzeit, und Coach Calli Hofbüker schien in der Hütte tatsächlich die richtigen Worte gefunden zu haben. Häger war nicht wiederzuerkennen, und bereits in der 51. Minute traf Cäpt'n Patrick Michel mit Unterstützung von Tengerns Torwart zum Ausgleich. Danach wurde unser Team immer zielstrebiger, während Tengerns Deckung bei den zügig vorgetragenen Konterattacken überfordert war. Gökay San setzte sich erstmals in der 57. Minute über links durch, spielte Julian Preuß frei, der aber völlig unbedrängt vorm leeren Tor den Ball aus sieben Metern daneben setzte. Angriffszüge dieser Art sollten sich jetzt wiederholen und brachten den verdienten Ertrag, wobei zusätzlich bei den Auswechselungen unser Trainer ein goldenes Händchen bewies. Vorarbeit San, und Colin Payne  vollstreckt mit seinem ersten Ballkontakt (67.). Fünf Minuten später Vorarbeit Payne und der frische Orhan Ece trifft mühelos, dann nocheinmal Payne zum 4:1 nach Vorarbeit vom eingewechselten Daniel Kesegi. Mehr Jokerglück geht wohl nicht! Da der Gegner nach seinem Tor 83 Minuten lang keinen Ball mehr Richtung HSV-Kasten brachte und Häger sich nach der Pause um ein Vielfaches steigerte, ging dieser Sieg völlig in Ordnung. Bei nunmehr 31 Punkten bedeutet das ein dickes Polster auf die gefährdete Region.

Häger spielte mit: Feldgen, Michel (76. Kesegi), Ungewitter, Bayer, M. Morgenroth; Vorat, Johannesmann, Preuß (66. Payne), Itzek (53. Ece), San; Krüger.

Tore: 0:1 Hartmann ( 7.), 1:1 Michel (51.), 2:1 Payne (67.), 3:1 Ece (72.), 4:1 Payne (82.)

 

Bezirksliga: RW Kirchlengern - SV Häger  5:0 (2:0)

Häger spielte mit: Dragic; Michel, Kesegi (58. M. Morgenroth), Ungewitter, Bayer; Vorat, Johannesmann (75. Itzek), Lex, Payne, San (46. Ece); Krüger.

Tore: 1:0 Trampe (24.) 2:0 Sebastoan (44.), 3:0 Wingert (70., FE); 4:0 Sebastian (78.), 5:0 Kaymak (87.)

Bes. Vorkommnis: Rote Karte für Heiko Lex (70.)

 

Bezirksliga:  SV Häger - Union Minden  1:0 (1:0)  

Gelungener Auftakt für Hägers Erste in 2014! Dank einer tollen kämpferischen Leistung blieben die Punkte im Duell zweier Teams auf Augenhöhe im heimischen Oberwelland-Park, obwohl Häger u.a. auf Stammkräfte wie Kollmeier, Grewe, Ece, Hofbüker, Geceli und Silas Morgenroth verzichten mußte. Mann des Tages war Winter-Neuzugang Walter Krüger (Foto), dessen körperlichen Robustheit gepaart mit spielerischer Finesse die Gästeabwehr immer wieder in Angst und Schrecken versetzte. Wen wunderts, daß er dann auch das Tor des Tages besorgte, als in der 35. Minute sein strammer 20-Meter-Aufsetzer unhaltbar für Keeper Cholewa im Mindener Kasten einschlug.

Häger begann das Match mit Rückenwind schwungvoll, aber nach 20 Minuten kamen die Unioner besser ins Spiel, Hägers Defensive geriet in Unordnung und Heiko Lex traf per Kopf den Pfosten des eigenen Tores, anschließend verstolperte Gästestürmer André Rusteberg freistehend kläglich (23.). Sieben Minuten später blieb die Pfeife des sehr schwachen Schiris stumm, als Julian Preuß elfmeterreif gefoult wurde, dann aber ging Häger in Führung wie oben beschrieben. Im weiteren Verlauf blieb die Partie bei überschaubarem Niveau ausgeglichen, die nächste dicke Chance hatte wieder Walter Krüger, der nach tollem Solo nur den Pfosten traf (62.). In den letzten zehn Minuten erhöhte Minden dann den Druck, HSV-Keeper Dragic lenkte einen Schuß an die Latte, ehe Union-Stürmer Sebastian Rusteberg sechs Minuten vor Schluß einen Querpaß mutterseelenallein aus sieben Metern neben das Gehäuse setzte.

So verhalf vor allem der vorbildliche Hägeraner Einsatzwille Walter Krüger zu einem Einstand nach Maß und läßt für die Zukunft noch einiges erhoffen. Schwer beeindruckend eine Szene bereits in der Anfangsphase, als er einen windunterstützten langen Abschlag mit der Brust stoppte, was manch ein HSV-Leichtgewicht wohlmöglich nicht überlebt hätte...

Häger spielte mit: Dragic; Michel (81. Kesegi), Bayer, Ungewitter, M. Morgenroth; Itzek (71. San), Vorat, Lex, Preuß (86. Johannesmann), Payne, Krüger.

Tor: 1:0 Krüger (35.)

 

Altkreis-Hallenmasters 2013, Endrunde

Viertelfinale

SV Häger - TG Hörste  4:2

Im Gegensatz zur Vorrundenschlappe gegen den selben Gegner war Häger diesmal wach und ließ sich auch durch einen zweimaligen Rückstand nicht aus der Fassung bringen. Nach beiderseitigem Abtasten traf Heiko Lex die Latte, ehe die TG durch Thomas Hagemeyer in Führung ging, aber Chris Heidemann glich vom Anstoß weg aus ( 8.). Noch in der selben Minute traf Swatko, aber zwei Minuten später egalisierte Frederic Kollmeier. Nach dem Wechsel trafen dann Hakan Bayer nach Solo sowie Heiko Lex nach schönem Payne-Zuspiel.

Halbfinale

SV Häger - SC Peckeloh  3:3, 1:4 n.N.

Die proppevolle Halle Masch erlebt ein Spektakel mit allem, was ein gutes Hallenspiel ausmacht. Bereits nach wenigen Sekunden wurde der stimmgewaltige SCP-Anhang, der mit Bus und Pauke angereist war, erstmal ruhig gestellt, denn dem starken Heiko Lex gelang das 1:0 für den HSV. Peckeloh wurde spürbar nervös. Als dann Itzek schlitzohrig einen Patzer von SCP-Keeper Benzel nutzte ( 8.), hatte Häger beste Karten, aber leider holte sich Thomas Grewe kurz danach "seine" Zeitstrafe ab und Schnadwinkel verkürzte auf 2:1. Als direkt nach Beginn der 2. Halbzeit Peckelohs Arslan ebenfalls 2 Minuten vom Feld mußte, war Häger in Überzahl zu passiv, traf durch Grewe lediglich den Innenpfosten, und ein Treffer vom selben Spieler wurde aus unerfindlichen Gründen nicht anerkannt. Dann drehte der Landesligist auf und glich durch Solmaz aus (14.), ehe Melhem sogar das 2:3 in der 17. Minute gelang. Danach zwei Mann frei vor Dragic, viermal lief der Ball von links nach rechts und wieder zurück, ehe Hägers Abwehr klären konnte, da stand die Halle vollends Kopf. Und diese Überheblichkeit wurde bestraft. Erst ein weitere Alutreffer von Patrick Michel und 90 Sekunden vor Schluß tatsächlich der Ausgleich von Heiko Lex. Das 3:3 bedeutete sofortige Entscheidung von der 9-Meter-Linie, aber hier scheiterten Lex und Grewe am Torwart, nur Michel traf, während der SCP sich keine Fahrkarte leistete, Endstand im Shootout 1:4 gegen Häger. Schade, zumal nach dem Ausfall von Calli Hofbüker jetzt auch noch zum Halbfinale Frederic Kollmeier verletzungsbedingt ausfiel - Verdacht auf Bänderverletzung im Knie.

Häger spielte mit: Dragic; Itzek (1), Lex (3), Kollmeier (1) (Michel), Payne, C. Heidemann (1), Bayer (1), Grewe, M. Morgenroth.



 

Altkreis-Hallenmasters 2013, Zwischenrunde

Zwischenrunde Gruppe B:

SV Häger - SG Oesterweg  0:0

Im Auftaktmatch der Zwischenrunde tat sich Häger gegen einen starken Gegner schwer und mußte am Ende mit dem Remis zufrieden sein.

SV Häger - SpVg. Steinhagen  1:2

Gegen den Turnierfavoriten hielt Häger lange mit und konnte den Rückstand von Kretschmann ( 7.) postwendend durch ein Tor von Heiko Lex nach tollem Kollmeier-Zuspiel egalisieren. Dann "schlief" Hägers Deckung bei einer Ecke und Herrmann traf zum 1:2 (10.). Die Bemühungen um den Ausgleich stoppte der Referee, als er unfaßbarerweise ein faires Einsteigen mit Freistoß für den Landesligisten und einer Zeitstrafe für Heiko Lex ahndete.

SV Häger - BV Werther  3:1

Im Ortsderby zeigte unser Team die beste Leistung des Turniers und drehte das 0:1 (Chatzivasiliadis,  5.) per Doppelpack von Hakan Bayer. Dabei gelang Hägers Spieler des Jahres beim 2:1 per Hacke das Tor des Jahres. Eine Minute später erhöhte Colin Payne mit wunderschönem Kopfballtor der Endstand, als er im Rückwärtsgang einen hohen Ball gegen die Laufrichtung des Keepers im langen Eck versenkte.

SV Häger - TuS Langenheide  2:1

Jetzt mußte im nächsten Derby gegen den vermeintlichen Underdog ein Dreier her, um schon alles klar zu machen, aber das geriet zur echten Quälerei. Die frühe Führung durch einen Kollmeier-Treffer ( 2.) glich der B-Ligist nach 11 Minuten aus, bevor 80 Sekunden vor der Schlußsirene Chris Heidemann einen Rückpaß auf Keeper Deppermann "roch" und den Steal souverän im Kasten versenkte.

SV Häger - SpVg. Versmold  2:4

Da der dritte Platz bereits sicher war, ließ es Häger gemächlich ausklingen und verspielte die Chance auf Platz 2 und somit die Chance auf einen leichteren Gegner im Viertelfinale. Das 0:1 von Niederwahrenbrock ( 5.) glich Kollmeier (12.) aus. Dann trafen Wolf und Fontenla für die SpVg., Marvin Morgenroth konnte verkürzen, ehe erneut Fontenla alles klar machte.

1. SpVg. Steinhagen  21:2  15 P.

2. SG Oesterweg        9:4    8 P.

3. SV Häger              8:8    7 P.

4. BV Werther           8:11   7 P.

5. SpVg. Versmold     10:9   6 P.

6. TuS Langenheide   4:26   0 P.


Häger spielte mit: Dragic; Kollmeier (2), Kesegi, Keles, Lex (1), Payne (1), Bayer (2), C. Heidemann (1), M. Morgenroth (1).

 

Altkreis-Hallenmasters 2013, Vorrunde

Doppelpack Dragic - Häger schafft die Zwischenrunde

SV Häger - TG Hörste 1:2 (Hofbüker)

SV Häger - TuS Solbad Ravensberg  4:2 (Kollmeier, Dragic (2), Kämper)

SV Häger - Jugos Künsebeck  3:1 (Kollmeier, Kesegi, Lex)

1.TuS Solbad  9:5  6 

2. SV Häger  8:5  6

3. TG Hörste  7:4  6

4. Jugos  2:12  0

 

Bezirksliga: SV Häger - SV Kutenhausen/T. 5:1 (3:1) 

Mit dem gleichen Ergebnis wie zum Saisonstart beendete Häger das Jahr 2013 in der Bezirksliga und hat jetzt schon mehr Punkte (25) als in den letzten beiden Serien in dieser Spielklasse jeweils am Saisonende (23 bzw. 24). Dabei reichte an einem vernebelten Samstagabend eine grundsolide Leistung zum klaren Erfolg, der sich vor allem an einem Namen festmachen ließ. Der im Sommer vom BV Werther zu uns gewechselte Silas Morgenroth (Foto) war Mann des Tages, traf gleich dreimal, und verknüpfte seine bekannte Lauf- und Einsatzbereitschaft endlich mit dem Killerinstinkt eines klassischen Mittelstürmers. Die Gäste konnten in Abschnitt eins aufgrund einer hohen Hägeraner Fehlpassquote im Aufbauspiel das Match noch halbwegs offen gestalten und hatten Pech, als kurz vor der Pause das Lattenkreuz bei einem Freistoß den Anschlußtreffer für den SVTK verhinderte. Den anschließenden Nachschuß fischte Keeper Dragic aus dem Winkel, aber das war auch schon seine letzte schwere Prüfung. Nach dem Wechsel hatte unser Team die Lage jederzeit im Griff, und Otto Rehhagel hätte seine Freude an dieser kontrollierten Offensive gehabt. Weitere Treffer von Itzek sowie Joker Colin Payne taten ihr übriges zur vorweihnachtlichen Stimmung bei und ließen einem die an der Hütte ausgeschenkten Warmgetränke bei wahrem Sauwetter erst so richtig schmecken. Berauschend wirkt aber auch der Blick auf die Tabelle: bei acht Punkten auf den ersten Abstiegsplatz, den der BV Werther inne hat, steht einer gelungenen Weihnachtsfeier am 21.12. erstmal nichts im Wege!

Häger spielte mit: Dragic; Kesegi, Kollmeier, Hofbüker (70. M. Morgenroth), Michel; Bayer, Lex, Heidemann (64. Payne), San, Itzek (78. Scheffler); S. Morgenroth.

Tore: 1:0, 2:0 S. Morgenroth (15., 21.), 2:1 Zouabi (27.), 3:1 S. Morgenroth (34.), 4:1 Itzek (64.), 5:1 Payne (78.)

 

Bezirksliga: VfL Theesen II - SV Häger  4:4 (1:1)  

Häger spielte mit: Dragic; Kesegi (72. Itzek), Kollmeier, Hofbüker, Michel; Bayer, Lex, Kämper, San, C.Heidemann; S.Morgenroth.

Tore: 1:0 Hellweg (39.), 1:1 Kollmeier (41.), 2:1 Addai (52.), 3:1 Obasohan (54.), 3:2 San (61., FE), 4:2 Helbig (71.), 4:3 San (77., FE), 4:4 Kollmeier (85.)

Bes. Vorkomnisse: Ampelkarten für Obasohan (71.), Addai (88.), Hellwig (90.), alle VfL Theesen II

 

Bezirksliga: TuS Bruchmühlen - SV Häger  1:2 (1:1)  

Häger spielte mit: Dragic; Kesegi (72. Itzek), Kollmeier, Hofbüker, Michel; Bayer, Lex, Ece (83. C.Heidemann), San, Grewe (46. Itzek); S.Morgenroth (76. Payne).

Tore: 0:1 S.Morgenroth ( 9.), 1:1 Hausner (10.), 1:2 Hofbüker (54.)

 

Bezirksliga: SV Häger - Pr.  Espelkamp II  2:2 (0:0) 

Zwei, vielleicht sogar drei Punkte verloren oder am am Ende doch noch einen gewonnen?? - Jeder Augenzeuge der vorgezogenen Partie zwischen Häger und Espelkamps Reserve konnte sich nach dem Match seine Bewertung selber aussuchen und irgendwie war nichts von allem verkehrt. Nach einer beschwerlichen Anfangsphase kam unserer Erste ab Minute 30 zu mehreren guten Möglichkeiten, zumeist eingeleitet vom sehr agilen Chris Heidemann, aber zweimal Itzek und Gökay San, dem aus 7 Metern, offensichtlich überrascht von soviel Platz, lediglich ein "Schüsschen" gelang, hatten kein Glück. Zwei Minuten nach der Pause wurde dann Dragic-Ersatz Jona Feldgen zum tragischen Helden. Eine ungefährliche Kopfball-Bogenlampe der bis dahin harmlosen Gäste nach einer Ecke warf er sich zum Entsetzen der Anhängerschaft selber über die Linie. Nach dem Rückstand wurde Häger deutlich besser, weil zielstrebiger im Offensivspiel. Ein Hofbüker-Kopfball wurde vor der Linie gerettet (59.), drei Minuten später traf erneut nach Eckball Edu Vorat den Ball einen Meter vor dem Kasten nicht. In der 66. Minute Glück für Häger, denn der sichtlich genervte Jona Feldgen begrub einen Gegenspieler elfmeterreif unter sich, aber der schwache Schiri ließ weiterlaufen. In den letzten 25 Minuten dann Einbahnstraßenfußball Richtung Gästekeeper Benus, zusätzlich befeuert durch einen Dreierwechsel, der sich alsbald bezahlt machen sollte. 20 Meter vor dem Tor legte sich der frisch ins Match gekommene Thomas Grewe mit seinem ersten Ballkontakt die Kugel auf den "schwachen" rechten Fuß, in dem aber noch genug Vehemenz steckte, um die Kugel unter die Latte zu zimmern (72.). Espelkamp beschränkte sich nun ausschließlich aufs Kontern und traf mitten in der Drangphase unserer Mannschaft erneut nach Flanke per Kopfball, dieses Mal allerdings unhaltbar. Jetzt blieben noch zehn Minuten Zeit für ein Wunder, und es wäre noch locker drin gewesen, weil Häger unermüdlich einen Angriff nach dem anderen initiierte. Alleine in der Nachspielzeit scheiterten Hakan Bayer und Frederic Kollmeier jeweils aus kürzester Distanz per Kopf am Torwart, bevor letztgenannter mit dem Schlußpfiff wieder nach einer Ecke den Ball doch noch in die Maschen stocherte. Dann war Schluß - und das Fazit? siehe oben...

Häger spielte mit: Feldgen; Kämper, Kollmeier, Bayer, Michel; Vorat (70. Grewe), Lex, Hofbüker, C. Heidemann (70. Ece), Itzek (70. Payne); San.

Tore: 0:1 Mizel (47.), 1:1 Grewe (72.), 1:2 Salihi (80.), 2:2 Kollmeier (90+2.)

 

Bezirksliga: Pr.  Espelkamp - SV Häger  4:1  

Häger spielte mit: Dragic; Kesegi, Kollmeier, Grewe, Michel; Johannesmann (87. C.Heidemann), Vorat, Hofbüker, San (61. Ece), Itzek; Payne.

Tore: 0:1 San ( 7., FE), 1:1 Borchard (16.), 2:1, 3:1, 4:1 Harutjunjan (32., 42., 81.)


 

Bezirksliga: SV Häger - VfL Holsen  1:3 (1:1) 

Kunstrasen, Holzhütten, reichlich Bandenwerbung, ein geplanter Radweg...viel fehlt nicht mehr an Hägers neuem Sport-Schmuckkästchen außer einer halbwegs schützenden Bepflanzung des Geländes, was sich beim Spiel gegen Holsen besonders bemerkbar machte. Eine steife Brise vom Teuto machte aus diesem Match ein Glücksspiel mit grotesken Windkapriolen, worunter die Qualität deutlich zu leiden hatte. Vermißt wurde aber auch die spielerische Raffinesse unseres Team aus den ersten Wochen der Saison, und nur die mäßige Chancenverwertung der Gäste plus ein starker HSV-Fänger hielten die Hoffnung auf einen Punkt bis kurz vor Schluß am Leben. Dabei begann die Partie stürmisch wie das Wetter. Nach 8 Minuten erkennt der Schiri eine Abseitsposition der Gäste nicht, die folgende Eingabe versenkt VfL-Stürmer Seifert freistehend aus kurzer Entfernung. Hägers Antwort folgt im Gegenzug. Ecke Johannesmann, Kopfball Itzek 1:1!! Acht Minuten später dann die beste Szene von Vedat Keles, aber sein strammer Schuß aus 9 Metern rauscht am kurzen Eck vorbei. Danach ist Häger bemüht, Ruhe in die zerfahrene Partie zu bringen, aber das gelingt nur selten gegen den kompakten, reifer wirkenden Tabellenzweiten, dem der starke Rückenwind allerdings auch keinen Vorteil verschafft. So gehts mit einem leistungsgerechten Remis in die Hütten, aber kurz nach dem Wechsel gerät Häger unter mehr als vermeidbaren Umständen in Rückstand. Thomas Grewe foult seinen Gegenspieler, wartet vergebens auf einen Pfiff, Holsens Pascal Siebers erkennt gedankenschnell die Lage und macht das 1:2. Jetzt spielt Häger mit Wind, agiert dabei aber viel zu langsam und behäbig, um die Gästedefensive in Verlegenheit zu bringen. Zudem bringen es Spieler auf wichtigen Positionen auf eine Fehlpassquote von schwindelerregender Höhe, was einer zwingenden Spieleröffnung nicht förderlich sein kann. In der Folge kommt Holsen zu einer Vielzahl von dicken Konterchancen, während Hägers beste Möglichkeit durch den guten Jan-Philipp Itzek nach 55 Minuten an der Unterkante der Latte und von dort deutlich vor der Linie endet. Zwei Minuten später zwingt Calli Hofbüker Gästekeeper Wächter aus 20 Metern zu einer Glanzparade, der Rest war Schweigen. Sicherlich konnte Häger kämpferisch überzeugen, aber ohne den verletzten Hüseyin Geceli fehlen einfach die entscheidenden Überraschungsmomente im HSV-Sturm. So endete das Spiel mit einer verdienten Niederlage, die erneut Pascal Siebers mit dem Schlußpfiff besiegelte.

Häger spielte mit: Dragic; Ece, Bayer, Kollmeier, Grewe (81. Michel); Johannesmann (46. San), Vorat, Hofbüker, Itzek (62. Kesegi), Silas Morgenroth; Keles.

Tore: 0:1 Seifert ( 8.), 1:1 Itzek ( 9.); 1:2, 1:3 Siebers (47., 90.)


 

Bezirksliga: BV Stift Quernheim - SV Häger 4:0 (1:0)  

"The same procedure..." Mehr als das dem Silvester-Klassiker entliehene Zitat war Franco Salutt nach dem Match auf der schönen Anlage in Quernheim zunächst nicht zu entlocken, aber jeder HSV-Anhänger wußte sofort, was gemeint war, denn das traf spielanalytisch den Nagel auf den Kopf. Wie schon in mehreren Auswärtsspielen zuvor war auch dieses Mal unsere Erste lange Zeit das bessere Team, erspielte sich durch die agilen Spitzen Colin Payne und Silas Morgenroth Chance um Chance, aber das Runde wollte nicht ins Eckige, zumal Goalgetter Hüseyin Geceli verletzungsbedingt nur draußen stand. Als dann aus dem Nichts das erste Gegentor fiel (35.), hatte Häger ein Chancenplus von 6:2, und als mit dem Pausenpfiff ein lauter Knall zu vernehmen war, hofften die Mitgereisten, dass endlich der Knoten im Spiel der Hofbüker-Truppe geplatzt sei. Es war aber nur der Spielball, dem die Luft ausging, leider ein Vorgeschmack auf Abschnitt zwei. Jetzt wurde Hägers Spiel von Minute zu Minute planloser, und das nächste Gegentor fiel fast schon zwangsläufig. Erst danach, und deshalb wohl zu spät, ein Doppelwechsel: für die blassen, weil wirkungslosen Vorat und Itzek kamen Heidemann und Johannesmann, aber nun nutzen die Hausherren die Räume in der aufgerückten HSV-Defensive gnadenlos aus und erhöhten mit einer Konsequenz, die man bei unserem Team schmerzlich vermißte. Unfassbar, dass dieser eine Stunde lang höchst bieder daherkommmende Gegner nun bereits 10 Punkte mehr auf dem Konto hat und auf einem Tabellenplatz steht, der auch für Hägers Erste bei effektiverem Umsetzen des Potentials in Tore durchaus möglich wäre.

Häger spielte mit: Dragic; Kesegi, Bayer, Kollmeier (68. Michel), Grewe; Vorat (65. Heidemann), Hofbüker, Ece, Itzek (65. Johannesmann), Payne; S. Morgenroth.

Tore: 1:0 Wißmann (35.), 2:0 Terbeck (63.), 3:0 Wißmann (70.), 4:0 Laege (83.)

 

Bezirksliga: SV Häger - BV Werther  4:0 (2:0) 

Die Hägeraner Fußballerseele hat ihren Frieden wieder. Im erstmals überkreislichen Ortsderby gewann unsere Erste unerwartet deutlich, aber deswegen nicht minder verdient gegen ein ersatzgeschwächtes Team vom BV Werther mit 4:0 und zeigte sich dabei vor allem in der zweiten Hälfte dominant wie selten vorher gesehen. Bereits nach zwei Minuten verpaßte Heiko Lex aus 13 Metern die Führung nur um Haaresbreite, bevor es drei Minuten später Orhan Ece nach Kesegi-Vorarbeit aus fast identischer Position besser machte und zur frühen Führung traf. Anschließend gewannen allerdings die Gäste die Oberhand und kamen zu ihrer besten Chance, als Kauschke nach 23 Minuten blank vor Keeper Dragic von der Strafraumgrenze nur dessen Fäuste traf. Schnell wurde aber auch klar, dass sich die gesamte Offensivgefährlichkeit der Hokamp-Truppe auf Sturm-As Dennis Bresser reduzierte, der sich allerdings einer intensiven Bewachung des HSV-Duos Kollmeier/Bayer "erfreute" und im Laufe der Partie mehr und mehr wie das gesamte BV-Team unterging. Knackpunkt der Partie die 45. Minute: der aus Gästesicht nicht immer glücklich agierende Referee zeigte nach Foul an Geceli zu Recht auf den Punkt und schickte Keeper Jopt mit Rot vom Feld, den Elfer versenkte Käpt'n Gökay San souverän zum 2:0. Den letzten Rest an Sympathie beim BV-Anhang verscherzte sich der Schiri dann 11 Minuten nach dem Wechsel, als eine Wertheraner Abwehraktion in den Armen von Ersatzkeeper Meckmann landete, der Unparteiische wertete das als Rückgabe und gab einen "Indirekten" vom Fünfmeterraum. Abwehrchef Freddi Kollmeier trat an und traf nicht etwa mit Gewalt sondern flach unter der hochspringenden Mauer ins Gehäuse. Danach räumte BV-Chefstratege Nils Koch verletzungsbedingt das Feld und Häger hatte in der letzten halben Stunde noch Chancen genug für einen Kantersieg, beließ es aber lediglich bei einem weiteren Treffer, und der fiel noch ausgerechnet mit der schwierigsten Variante, als eine San-Ecke mit Windunterstützung direkt den Weg ins Gästetor fand. Als nach dem Spiel noch die Kunde vom Reservesieg in Langenheide eintraf, gingen bei Weinhorst die Ausschläge auf der "Gute-Laune-Skala" gegen unendlich.

Häger spielte mit: Dragic; Kesegi, Kollmeier, Bayer, Grewe (46. Michel); Kämper (73. Vorat), Lex, Ece, Geceli (75. S. Morgenroth); San, Payne.

Tore: 1:0 Ece ( 5.), 2:0 San (45., FE), 3:0 Kollmeier (56.), 4:0 San (90.)

Bes. Vorkommnis: Rot für TW Jopt (Werther) nach Notbremse (45.)

 

Bezirksliga: SpVgg. Union Varl - SV Häger  1:1 (0:0)

Das war das erwartet schwere Auswärtsspiel nach einer ebenfalls erwartet schweren, sprich langen Anreise. Die Hausherren präsentierten sich im Abendspiel vor einem durchaus angriffslustigen Publikum als körperlich sehr präsent und robust, doch Häger zeigte in Halbzeit eins spielerisch gute Ansätze, ohne wirklich torgefährlich zu werden. Schon da wurde allerdings klar, dass der Schiedsrichter durch seine (sehr) konsequente Regelauslegung möglicherweise eine Hauptrolle würde spielen (wollen). Und HSV-Spielertrainer Pascal Hofbüker spielte ihm dabei in die Karten. Bereits in Halbzeit eins wegen einer Nichtigkeit mit Gelb verwarnt, schlug er in Minute 72 während einer Unterbrechung den Ball weg und kassierte Gelb-Rot. Da lag sein Team schon mit 0:1 im Hintertreffen (nach dem einzigen Fehler des bis dahin überragenden Thomas Grewe), und niemand der mitgereisten Fans mochte noch einen Pfennig auf einen Hägeraner Punktgewinn setzen. Doch das Team kam kämpferisch zurück - und Colin Payne belohnte es dafür. Gegen den ansonsten sehr starken Union-Keeper gelang ihm ein "Steal", und er schob das eroberte Leder ins leere Tor zum Endstand. Zum Ende demonstrierte der "kleine HSV" noch einmal seine fehlende Reife, als sich einige Spieler nach bösen Randbemerkungen auf einen unnötigen Disput mit Varler Zuschauern einließen. Schwamm drüber - Punkt gewonnen.

Häger spielte mit: Dragic; Kesegi, Kollmeier, Grewe, Michel, Kämper, Lex, Ece, Hofbüker, San (76. C. Heidemann), Payne.

Tore: 1:0 (66.),1:1 (78.) Payne

 

Bezirksliga: SV Kutenhausen/T. - SV Häger abg.  

Mit einem schweren Zusammenprall zwischen Hägers Hakan Bayer und einem Spieler der Hausherren endete das mit Spannung erwartete Auswärtsspiel des kleinen HSV und für die mit einem Bus angereiste Fangemeinde aus Häger bereits in Minute 18. Die Bilanz des schrecklich anmutenden Unfalls: eine mit mehreren Stichen genähte Platzwunde auf dem Kopf bei Bayer und eine gebrochene Augenhöhle beim SVKT-Akteur - Platzwunden und Gehirnerschütterungen inklusive. Die geschockten Hausherren mochten nach dem Zusammenstoß nicht mehr weiterspielen. Der Schiedsrichter folgte dem Ansinnen. Ob das Spiel letztlich wiederholt werden soll (wahrscheinlich), wird von offizieller Stelle entschieden. Wir wünschen beiden Spielern schnellst- und bestmöglichste Genesung.

Häger begann mit: Dragic; Kesegi, Bayer, Grewe, Michel, Kämper, Lex, Ece, Hofbüker, Geceli, S. Morgenroth

 

 

Bezirksliga: SC Vlotho - SV Häger  3:0 (0:0)  

Selten war die Ernüchterung nach einem Spiel so groß. Das Ergebnis: eine klare Sache! Das Spiel an sich: eine verschenkte Möglichkeit! Trotz riesengroßer personeller Probleme (in Kollmeier, Geceli, San, Vorat, Lex, Ungewitter, Johannesmann fehlten zahlreiche Stammkräfte) bestimmte der kleine HSV in der ersten Hälfte mit gefühlten 75 Prozent Ballbesitz das Spiel, geriet zu keinem Zeitpunkt in Gefahr und hätte bei einer 1000prozentigen Möglichkeit für Jan-Philipp Itzek (31.) in Führung gehen müssen. Doch der Youngster verzog aus einem Meter - und so wie der Ball im hinter dem Tor wachsenden Dickicht verschwand, so verschwand auch die Hägeraner Selbstsicherheit und Ballkontrolle nach dem Pausenpfiff. Plötzlich witterten die zuvor geradezu ängstlichen Hausherren Morgenluft - und machten praktisch mit ihrer ersten Torchance nach einem fahrlässig verlorenen Kopfballduell am Mittelkreis  und anschließendem Konter über die linke Seite den Führungstreffer. Häger reagierte geschockt, ließ viel zu früh die Köpfe sinken und kassierte fast folgerichtig Treffer zwei und drei, ohne selbst noch einmal gefährlich vor das Vlothoer Tor zu kommen. Der SC wusste selbst nicht einmal so richtig, wie ihm geschah - dokumentiert in den Worten seines Schlussmannes, der nach dem Abpfiff feststellte: "Ich hab schon öfter schmutzig gewonnen. Aber noch nie 3:0 . . ."

Häger spielte mit: Dragic; Kesegi, Bayer, Grewe, Michel, Kämper, Hofbüker, Ece, Itzek (67. Keles), C. Heidemann, S. Morgenroth

 

 

SV Häger - TuS Lahde/Quetzen  3:0 (1:0)  

Auch bei langem Nachdenken über die verschiedenen Jahre mit Auftritten in der Fußball-Bezirksliga fällt einem tatsächlich kein Spiel ein, in dem unsere Mannschaft so sicher und und ungefährdet einen Sieg hatte einfahren können. Der einzige Punkt, der Berufspessimisten während der 90 Minuten noch ein wenig zittern ließ, war die mangelhafte Chancenverwertung des kleinen HSV, der gegen einen von Beginn an nur aufs Tore verhindern ausgerichteten Gegner einfach zu viele Möglichkeiten ausließ. Am Ende reichte es dann aber doch zu einem klaren 3:0-Erfolg - auch, weil in Silas Morgenroth, Daniel Kesegi und Frederic Kollmeier bei Verletzungen noch echte Qualität eingewechselt werden konnte. Schöner Aspekt am Rande: Das erste Mal seit 97/98 standen in Chris Heidemann und Mathis Kämper wieder zwei eigene Jugendspieler in einer Bezirksliga-Anfangsformation. Und beide machten ihre Sache gut . . .

Häger spielte mit: Dragic; Lusczczyk (68. Kesegi), Bayer, Grewe, Michel, Hofbüker, Kämper, Ece, Geceli (46. Kollmeier), C. Heidemann, San (29. Morgenroth)

Tore: 1:0 (39.) Geceli; 2:0 (71.) Kollmeier, 3:0 (77. Heidemann)

 

 

Bezirksliga:  TuS Lohe - SV Häger 3:2 (2:0)

Mit 2:3 (0:2) hat SV Häger in der Fußball- Bezirksliga beim TuS Lohe verloren. Spielertrainer Pascal »Calli« Hofbüker bescheinigte seiner Elf aber eine »gute Leistung«. Doch mit drei schlimmen Abspielfehlern lud der »kleine HSV« die Hausherren quasi zum Toreschießen ein. "Die konnten nichts. Aber wir machen momentan zu viele dicke Böcke. Für so eine gute Leistung müssen wir uns auch mal mit einem Erfolg belohnen", ärgerte sich Spielertrainer Hofbüker nach den 90 Minuten. Erst Hägers Colin Payne hatte zuvor beim Stande von 3:0 die letztlich erfolglose Aufholjagd eingeleitet. Hüseyin Geceli ließ noch das 2:3 folgen, doch zu mehr reichte es nicht mehr.Im Gegenteil:Eduard Vorat handelte sich noch eine gelb-rote Karte ein; ein Wortwechsel auf dem Weg in die Kabine ließ die Ein-Spiel-Sperre noch auf das doppelte anwachsen. Bitter.

Häger spielte mit: Dragic; Kesegi, Bayer, Grewe, Michel (57. Heidemann), Vorat, Kämper (68. Hofbüker), Ece, San, Geceli, Payne.

Tore: 1:0 (10.), 2:0 (18.); 3:0 (50.), 3:1 (51. Payne), 3:2 (57.) Geceli

 

Kreispokal:  SC Hicret - SV Häger  5:3 (3:3)   

Hägers Reise nach Berlin endete auch in dieser Saison gewohnt früh, dieses Mal war bereits in Brackwede Endstation, wobei man beim A-Ligisten eine Halbzeit das Match offen hielt, dann aber in Abschnitt zwei nichts mehr zuzusetzen hatte.
Häger spielte mit: Feldgen; Kesegi, Michel, Bayer, Grewe; Kämper, M. Morgenroth, Itzek (70. C. Heidemann), San, Ece; Payne.
Tore: 1:1 Itzek, 1:2 Ece, 2:3 Bayer

 

Bezirksliga:  SV Häger - TuS Jöllenbeck  0:1 (0:1)  

Erstmals nach saisonübergreifend 15 Spielen blieb Häger torlos und mußte sich verdientermaßen dem Nachbarn geschlagen geben, der eine einzige Unaufmerksamkeit der Hägeraner Abwehr zum Siegtor nutze. Nach zaghaftem Abtasten in der Anfangsphase legte Jöllenbeck als Erster die Zurückhaltung ab und hatte in der 12. und 25. Minute jeweils durch Cakar gute Chancen, wobei einmal Keeper Dragic mit tollem Reflex rettete  und dann ein 16-Meter Schuß nur hauchdünn über Hägers Kasten zischte. Unsere Erste dagegen mußte schon früh erkennen, daß mit Kombinationen gegen die engmaschige Jürmker Defensive nichts auszurichten war, weil auch das nötige Tempo dazu fehlte. So gab es keine wirklich gute Torchance bis zum Wechsel, stattdessen ging der Gast in der 40. Minute durch Furkan Ars in Führung, als Hägers rechte Abwehrseite nicht im Bilde war. Nach der Pause ging Häger die spielerische Linie immer mehr verloren, zumal Abwehrchef Frederic Kollmeier verletzungsbedingt das Feld räumen mußte. Eine kontrollierte Spieleröffnung fand nicht mehr statt, lange Bälle und verzweifelte Einzelleistungen konnten Jöllenbecks Abwehr nicht beeindrucken. Im Gegenteil hatte der TuS weitere gute Gelegenheiten, das Ergebnis zu erhöhen. Als dann Heiko Lex nach Foul im Mittelfeld vom schwachen Schiri Angelakakis die rote Karte präsentiert bekam, hätte nur noch ein Lucky Punch den Tag retten können, aber Orhan Ece scheiterte in der Nachspielzeit aus 15 Metern an Keeper Blümel. Zwar stimmte die kämpferische Einstellung, aber wie schon in der 2. Halbzeit gegen Hausberge blieben zwingende Aktionen in des Gegners Hälfte Mangelware.
Häger spielte mit: Dragic; Kesegi, Kollmeier (53. Michel), Bayer, Grewe; Vorat, Lex, Hofbüker, Ece, Geceli; San (61. Payne)
Tor: 0:1 Ars (40.)
Bes. Vorkommnis: Platzverweis gegen Heiko Lex (77.)

 

Bezirksliga:  SV Häger - SV Hausberge  4:3 (3:1) 

Als nach 16 Minuten Gästekeeper Kuse bereits zum dritten Mal den Ball aus dem eigenen Netz holen mußte, konnte man sich nicht wirklich vorstellen, wie das Schlußlicht von der Porta an diesem Abend um ein Desaster herumkommen wollte. Nach 100 Sekunden verwandelte Hakan Bayer eine San-Ecke per Kopf zur frühen Führung, dann ließ Hüseyin Geceli zwei Riesenchancen aus, ehe er in der 15. Minute einen Ece-Querpaß frei vor dem leeren Kasten nicht mehr vergeben konnte, und nur eine Minute später erhöhte der verbesserte Thomas Grewe nach Hofbüker-Zuspiel auf 3:0. Eine Viertelstunde lang brannte unser Team ein Feuerwerk ab und schien Hausberge mit HighSpeed-Kombinationswirbel vom Platz fegen zu wollen, aber dann fand der Gegner die Orientierung in gleichem Maße wieder, wie Häger die Zügel schleifen ließ. Zwar gab es weiterhin gute Möglichkeiten durch Hofbüker (20.) und Geceli (31.), aber in Minute 36 wurde die weit aufgerückte HSV-Defensive leicht mit einem Steilpaß ausgehebelt, Gästestürmer Hergott umkurvte Torwart Dragic und sandte ein. Neun Minuten nach dem Wechsel wurde es tatsächlich richtig eng, denn Hausberge schaffte erneut nach einem Konter den Anschlußtreffer durch Südmersen, aber zum Glück stellte der gute Gökay San per sicher verwandeltem Strafstoß nach Foul an Ece schnell den Zweitoreabstand wieder her (58.). Dann traf unser Kapitän nach mißglücktem Ausflug von Torwart Kuse aus gut 25 Metern das leere Tor nicht, ansonsten passierte nicht mehr viel. Vier Minuten vor Schluß allerdings noch ein Mißverständnis zwischen Kämper und Kollmeier, sein Rettungsversuch landete am Schienbein von Scholten, von wo die Kugel ins Tor springt, und die Thielking-Mannen schnupperten nochmal am Punkt. Zum Glück konnte weiterer Schaden vermieden werden, und am Ende war man einfach nur froh über den Dreier, der erstmal den Verbleib in oberen Tabellenregionen sichert.
Häger spielte mit: Dragic; Kesegi, Bayer, Kollmeier, Grewe; Vorat, Lex (69. Kämper), Hofbüker, Geceli (59. Payne); San (85. Michel)
Tore: 1:0 Bayer ( 2.), 2:0 Geceli (15.), 3:0 Grewe (16.), 3:1 Hergott (36.), 3:2 Südmersen (54.), 4:2 San (58., FE), 4:3 Scholten (85.)

 

Bezirksliga:  TuS Tengern II - SV Häger  2:2 (0:0) 

Es war ein Erlebnis der besonderen Art. Doch er konnte es nicht genießen. Pascal Hofbüker, der sich diesmal selbst als "falsche Neun" aufgestellt hatte, war als erster im Bus. Und brauchte lange, bis er wieder lachen konnte. Der Spielertrainer des "kleinen HSV" trauerte der Chance nach, nach dem vorgezogenen Spiel bei Tengern II die Tabellenführung übernommen zu haben. Die Möglichkeit dazu war zum Greifen nah. Nach umkämpfter, aber torloser erster Halbzeit war der selbstbewusst auftrumpfende HSV nach zwei blitzsauberen Toren (Edu Vorat mit tollem Heber / Hakan Bayer mit Klasse-Kopfball nach San-Freistoß) in Führung gegangen. Doch zwei Tore der Hausherren, die praktisch aus dem Nichts fielen, machten den Triumph der erstmals mit einem Bus angereisten Hägeraner doch noch zunichte. Am Ende wurde im Bus doch noch gesungen. Nur Calli blieb stumm...
SV Häger: Dragic; Kesegi, Bayer, Kollmeier, Michel, Vorat, Kämper (81. Lex), Ece, Geceli, San (81. Grewe), Hofbüker (83. Itzek).
Tore: 0:1 (61. Vorat), 0:2 (67. Bayer), 1:2 (76.), 2:2 (83.).

 

Bezirksliga:  SV Häger - RW Kirchlengern  1:2 (1:2) 

Wer ob der Tabellenkonstellation (2. gegen 3.) in Erwartung eines Fußballfestes in den Oberwelland-Park kam, wurde enttäuscht. 90 Minuten beharkten sich beide Teams um jeden Meter Raumgewinn, wobei letzendlich ein Quäntchen mehr Entschlossenheit den Ausschlag zugunsten der unbequemen Gäste gab, die die Punkte nicht unverdient mit nach Hause nahmen. Dabei litt das gesamte Match unter einer Vielzahl von Unterbrechungen aufgrund der unsauberen Spielführung beider Teams, die der sehr kleinliche Schiedsrichter konsequent unterband und damit Ansätzen von Spielfluß kaum eine Chance ließ. Zum Spiel: nachdem Spielertrainer Pascal Hofbüker nach dem Warmmachen kurzfristig passen mußte, begann Häger sehr nervös und kassierte nach einer knappen Viertelstunde den vermeidbaren Rückstand. Kirchlengerns Benjamin Linse fiel 30 Meter vor dem Tor nichts besseres ein, als einfach mal draufzuhalten, und Keeper Filip Dragic ließ den strammen, aber keinesfalls plazierten Schuß passieren. Zwei Minuten später fast die Antwort, aber RW-Torwart Heithölter parierte Hüseyin Gecelis Schrägschuß sicher. In der 22. Minute der Ausgleich für Häger, als Hakan Bayer eine Ece-Ecke per Kopf im langen Eck versenkte. Nur drei Minuten später dann der erneute Rückstand. Nach ungewohnten Abstimmungsproblemen in der HSV-Innenverteidigung kommt Tönniges zehn Meter vor dem Kasten an die Kugel, umkurvt noch Dragic und locht zur Freude der zahlreichen Gästefans ein. Im Anschluß kommt Häger vornehmlich über Orhan Ece besser ins Spiel, aber Torgefahr gibts nur nach Standards. Die beste Möglichkeit vergibt erneut nach einer Ecke Hakan Bayer in der 38. Minute. Der Start in die 2. Hälfte verläuft vielversprechend, denn ein Schuß von Marcjan Luszczyk rauscht knapp am langen Eck der Gäste vorbei. Kaum zu glauben, aber das war die letzte Hägeraner Chance des Spiels. In der Folgezeit zerrieb sich die zwar unermüdliche, aber wenig kreative HSV-Offensive an der resoluten, vielbeinigen Abwehr von Kirchlengern, deren Riegel etwa 20 Meter vor dem eigenen Kasten regelmäßig Endstation für unserer Anfgreifer bedeutete. Der völlig indisponierte Thomas Grewe mußte für Gökay San weichen, dann kam Pascal Hofbüker für Johannesmann und Colin Payne schied mit Kopfplatzwunde aus, aber unsere Erste blieb von Zählbarem soweit entfernt wie Syriens Präsident vom Friedensnobelpreis. Ein früher Dämpfer also für unser Team, der zeigt, daß die Bäume doch nicht so schnell in den Himmel wachsen, wie vielleicht schon insgeheim erhofft.

Häger spielte mit: Dragic; Luszczyk, Bayer, Kollmeier, Michel; Vorat, Johannesmann (70. Hofbüker), Geceli, Grewe (52. San), Ece; Payne (80. Itzek)

Tore: 0:1 Milse (14.), 1:1 Bayer (22.), 1:2 Tönniges (25.)

 

Kreispokal:  Espanol Versmold - SV Häger  1:2 n.V.

Zwar ging beim Erstrunden-Pokalspiel auf Kreisebene nicht um 20 Mio. wie am Vorabend bei Schalke, aber eine peinliche Blamage galt es beim C-Ligisten schon zu vermeiden, und das gelang Häger aber nur mit Ach und Krach. Dabei machten die gar nicht mal so wenigen Hägeraner Mitgereisten einen ob der, zumindest für unserer Erste, längst vergangen geglaubten Umstände einen zunächst vergnügten Eindruck. Der riesige Loxtener Rotgrand, ein komplett zugewachsener Flutlichtmast und ein Platzwart, der während des Abkreidevorgangs scheinbar die Orientierung verloren hatte (Foto)...das war C-Liga in Reinformat. Nach Spielbeginn wurde es dann andauernd unlustiger. Bereits nach 3 Minuten mußte Vedat Keles nach schöner Ece-Flanke unser Team per Kopf in Führung bringen, tat es aber nicht, und die Spanier wurden nach und nach mutiger, während der Bezirksligist keine Einstellung zu Geläuf und Gegner finden wollte. Erst nach einer halben Stunde die nächste Chance durch Orhan Ece, aber Versmolds Keeper parierte stark. Und dann kam die kalte Dusche, denn Jeffrey Johannesmann behinderte seinen Gegenspieler nach Ansicht von Schiri Schimanke im Luftkampf elfmeterwürdig, und Roman Enriquez Fernandez verwandelte kaltschnäuzig vom Punkt. 1:0 für Espanol in der 34. Minute, sowas konnte Hägers Matchplan eigentlich nicht vorgesehen haben. Nach dem Wechsel änderte sich nichts. Nach und nach brachte Coach Calli Hofbüker Stammkräfte, die eigentlich geschont werden sollten, aber weil der Unparteiische bei fast jedem langen Ball auf Abseits entschied, dauerte es tatsächlich bis zur 78. Minute, bis endlich Vedat Keles nach weitem Grewe-Paß den Ausgleich besorgte. Weil dem Gastgeber aber nicht wie erhofft die Puste ausging, passierte bis zum Ende der regulären Spielzeit nichts mehr, und spätestens zu Beginn der Verlängerung hatte sich der Großteil der HSV-Fangemeinde  längst in sarkastische Kommentare geflüchtet, denn anders war der Kick auch kaum zu ertragen und das ganze Drumherum trug den Rest dazu bei. Als dann in Minute 99 Colin Payne eine Johannesmann-Flanke ins Tor von Keeper Adrian Rey Aragon köpfte, fiel die Freude entsprechend gedämpft aus, zumal sich Daniel Kesegi "dank" Gelb-Rot auch noch eine Spielsperre einhandelte. Jetzt wartet als "Belohnung" in Runde 2 A-Ligist SC Hicret im Brackweder Gleisdreieck...

Häger spielte mit: Feldgen; Luszczyk (68. Kesegi), Bayer, Ungewitter (52. Grewe), Michel (68. Kollmeier); Johannesmann, M. Morgenroth, Itzek, Ece; Payne, Keles.

Tore: 1:0 Fernandez (34., FE), 1:1 Keles (78.), 1:2 Payne (99.)

Bes. Vorkommnis: Ampelkarte für Kesegi (108.)


 

Bezirksliga:  Union Minden - SV Häger  2:3 (2:1)

Zwar war es keineswegs eine überragende Leistung von Häger, aber unser Team brachte vom Gastspiel im Mindener Weserstadion gegen die dortige Union ein überragendes Ergebnis mit, daß ihm zunächst einen Platz in der Spitzengruppe der Bezirksliga und ein Topspiel am kommenden Wochenende beschert. 3:2 hieß es Ende gegen einen konsternierten Gastgeber, was vor allem am ganz späten "Lucky Punch" von Spielertrainer Pascal Hofbüker lag, der in der Nachspielzeit die Fronten klärte. Dabei ging Minden früh durch einen unter diskussionswürdigen Umständen verwandelten indirekten Freistoß in Führung, aber Häger versteckte sich keineswegs und egalisierte per 18-Meter-Schuß von Hüseyin Geceli in der 22. Minute, um danach das Geschehen weitgehend unter Kontrolle zu haben. Kurz vor der Pause allerdings brachte eine Unaufmerksamkeit nach langem Ball den erneuten Rückstand, den der in der Halbzeit eingewechselte Orhan Ece nach einem Patzer der Union-Deckung abermals egalisieren konnte. In der Folge war Minden zwar spielbestimmend, aber in der Wahl der Mittel doch eher einfallslos, sodaß letzendlich alles auf ein verdientes Remis hinauslief, ehe Häger mit der letzten Kugel, sprich der individuellen Klasse von Calli Hofbüker, das Spiel entschied. Gedankenschnell war er nach einem schnell ausgeführten Freistoß zur Stelle und lupfte die Kugel ins Mindener Gehäuse, danach war der Dreier im Sack. Häger ist nun (zumindest für mich) sensationell Zweiter und erwartet jetzt das einen Rang dahinter rangierende Team von RW Kirchlengern zum Schlagerspiel im Oberwelland-Park.

Häger spielte mit: Dragic; Kesegi (75. Luszczyk), Kollmeier, Bayer, Michel; Vorat, Johannesmann (46. Ece), Hofbüker, San (90. Itzek), Geceli; Payne.

Tore: 1:0 Keller ( 5.), 1:1 Geceli (22.), 2:1 Proksch (40.), 2:2 Ece (52.), 2:3 Hofbüker (90.+2)

 

 

Bezirksliga:  SV Häger - VfL Theesen II  5:1 (4:0) 

Man kanns nicht anders sagen: Hägers Erste legte am 1. Spieltag in der neuen Umgebung der Bezirksliga Staffel 1 einen Saisonstart nach Maß hin. Zwar war anfangs die Nervosität gegen forsch beginnende Theesener fast greifbar, aber nachdem bereits in der 4. Minute eine Riesenchance ungenutzt blieb, als drei Hägeraner im Fünfer die Kugel nicht unterbringen konnten, begann das Gefüge der Gäste gleichermaßen zu bröckeln, wie Häger an Selbstbewußtsein gewann. In der 11. Minute war es Goalgetter Hüseyin Geceli vorbehalten, nach langer Kesegi-Flanke per Kopf mit Unterstützung von Gästekeeper Stüven den Torreigen zu eröffnen. Danach spielte unser Team phasenweise wie entfesselt auf und zeigte sich dabei gnadenlos effektiv. Nach tollem Solo über links flankt der glänzend disponierte Pascal Hofbüker quer vors Tor, und Gökay San vollendet aus 6 Metern mühelohs (20.), nur sechs Minuten später verlängert Abwehrrecke und Neuzugang Hakan Bayer einen San-Freistoß gekonnt ins lange Eck zum 3:0. Erst nach einer guten halben Stunde folgt eine nennenswerte VfL-Offensivaktion, als eher versehentlich ein langer Freistoß die Latte des HSV-Gehäuses streift, in dem Keeper Filip Dragic ansonsten keine einzige kritische Szene zu meistern hat. Aus dem Spiel heraus enden weitere Versuche der Ruske-Truppe spätestens im Aufgabenbereich der Hägeraner Innenverteidigung, wo das Duo Kollmeier/Bayer jederzeit Herr der Lage ist. Noch vor der Pause sogar das 4:0 durch einen abgefälschten 20-Meter-Strahl von Daniel Kesegi, ehe tatsächlich in Minute 43 eine gute Chance von Patrick Michel aus 8 Metern vergeben wird. Nach dem Wechsel ändert sich das Bild kaum, obwohl Häger zunächst eher auf Kontrolle als auf weitere Torjagd bedacht ist. So kommen die Gäste zum Ehrentreffer (69.) nach dem einzigen Patzer von Hakan Bayer, aber drohende Besorgnis beendet Spielertrainer Calli Hofbüker bereits fünf Minuten später, als er einen Konter per gekonntem Lupfer abschließt und den alten Abstand wiederherstellt. Danach treffen die eingewechselten Itzek und Keles noch Aluminium, sodaß die Westfalenliga-Zweitvertretung mit dem Resultat sogar noch gut bedient war. Der Einschätzung, daß einige Hägeraner Akteure erst auf höherer Ebene ihre wahre Leistungsstärke entfalten werden, konnte zumindest nach diesem Match nicht wiedersprochen werden.

Zudem kurios: Häger begann das Bezirksligaabenteuer genauso, wie man es am 30.05.2010 zunächst beendet hatte - mit einem 5:1-Sieg. Damals hieß das "Opfer" SW Marienfeld.

Häger spielte mit: Dragic; Kesegi, Bayer, Kollmeier, Michel; Vorat, Kämper (77. Keles), Geceli, San (67. Itzek), Hofbüker; Morgenroth (57. Payne)

Tore: 1:0 Geceli ( 4.), 2:0 San (20.), 3:0 Bayer (26.), 4:0 Kesegi (41.), 4:1 Bargende (69.), 5:1 Hofbüker (74.)